Dana gehört die Zukunft Dana aus dem Senegal

Dana gehört die Zukunft

Ein Leben ohne Hunger, zur Schule gehen können und Gesundheit für ihre Familie – das ist alles was Dana aus dem Senegal sich wünscht.

Dana gehört die Zukunft Dana aus dem Senegal

Mein Name ist Dana und ich freue mich dir heute einen Einblick in mein Leben geben zu dürfen. Ich wohne in einem kleinen Dorf namens Kafountine. Es liegt in Afrika, im Süden des Senegals. Dein Leben sieht bestimmt ganz anders aus als meins, also fangen wir direkt an!

Unser Alltag im Senegal

Ich wohne Zuhause zusammen mit meiner Mama und meinen Geschwistern. Ich habe wirklich viele Brüder und Schwestern, eigentlich ist meine ganze Familie ziemlich groß. Meine Cousins und Cousinen sind oft bei uns Zuhause. Deshalb ist hier meistens ziemlich viel los. Damit wir alle etwas zu essen haben, macht sich meine Mama jeden Tag auf die Suche nach Arbeit. Auch meine älteren Geschwister versuchen schon im Dorf Arbeit zu finden. Dass sie lieber zur Schule gehen würden, um für einen richtigen Beruf zu lernen, kannst du dir sicher denken.

Mein Traum: Eine Zukunft ohne Hunger

Meine Mama arbeitet sehr hart, um uns alle satt zu bekommen. Leider klappt das nicht immer – wir sind eben ziemlich viele Kinder. An manchen Tagen findet sie auch gar keine Arbeit und sie muss uns hungrig ins Bett schicken. Frühstück gibt es generell nur selten. Ich habe dann den ganzen nächsten Tag großen Hunger und mein Bauch tut weh. Kafountine liegt am Meer in West- Afrika. Um Geld zu verdienen, sammelt meine Mama zum Beispiel Muscheln bei den Fischern und versucht sie am Markt zu verkaufen. Oder sie findet Arbeit auf einem Feld und bringt dafür etwas von der Gemüseernte nach Hause. Um zu arbeiten, nimmt sie oft lange und anstrengende Wege auf sich.

Bildung ist der beste Weg

Damit man von einem Ort zum nächsten gelangt, muss man im Senegal ziemlich weite Strecken zurücklegen. Nicht nur meine Mama, auch wir müssen lange laufen, um in die Schule zu kommen. Dazu musst du wissen, dass es hier im Senegal viele Monate sehr heiß und trocken ist. Das ist jedes Mal eine ganz schöne Herausforderung. Manchmal kommen wir dann total angestrengt in der Schule an und werden wieder nach Hause geschickt, weil das Schulgeld nicht bezahlt werden konnte. Wenn das vorkommt bin ich sehr traurig, denn ich gehe gern zur Schule. Seit einiger Zeit unterstützt der Verein „Diamani Kouta – New Generation“ aus Salzburg uns in Kafountine. „Diamani Kouta“ sorgt dafür, dass ich und meine Geschwister zur Schule gehen können. Denn wenn wir lernen, können wir später einen guten Beruf finden und unsere Familie ernähren.

Bild Damiani Kouta

Gesundheit für mich und meine Familie

Wenn mein Papa noch leben würde, wäre sicher vieles leichter. Er hatte eine Verletzung am Bein und hat sich davon nicht mehr erholt. Ich glaube meinem Papa hätte geholfen werden können. Wenn wir genug Geld für seine Behandlung gehabt hätten würde er noch leben. Das macht mich oft furchtbar traurig. Ich vermisse ihn sehr. Auch viele junge Menschen sterben, weil sich ihre Familien keinen Arzt leisten können. Ihre Wunden entzünden sich oder sie sterben, weil sie Wasser getrunken haben, das dreckig war. Malaria ist auch ein großes Problem in unserem Dorf.

Projekte, um in der Heimat zu bleiben

Selbst wenn ich und meine Familie gesund sind, verlässt uns die Sorge um die nächste Mahlzeit nie. Die Jugend kehrt dem Dorf meistens den Rücken, in der Hoffnung in einer größeren senegalesischen Stadt Arbeit zu finden. Ich möchte aber nicht weg von meiner Heimat und meine Familie zurücklassen. Gern würde ich eine handwerkliche Tätigkeit erlernen und im Dorf etwas Eigenes schaffen.

Auch hier hat der Verein „Diamani Kouta“ aus Salzburg eine Veränderung nach Kafountine gebracht. Zum Beispiel unterstützt uns die Organisation dabei Landwirtschaft zu betreiben und unser eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Gemeinsam mit der Organisation aus Salzburg haben wir im Dorf auch Fischerboote gebaut. Die Fischer verdienen nun ihr eigenes Geld und können sich und ihre Familien ernähren. Jetzt gibt es auch noch eine Imker-Werkstatt und es wird auch Honig gemacht. Das macht mir große Hoffnung, weil da auch viele Frauen den Beruf Imkerin lernen können. Nächstes Jahr bauen sie auch noch einen großen Kindergarten – vielleicht kann ich da auch später eine Lehrerin werden. Mein Wunsch ist es, dass ich eines Tages beruflich genauso auf eigenen Beinen stehe. So könnte ich meine Mama unterstützen, damit sie genug Essen und ein gutes Leben hat. Ich hoffe, dass du jetzt ein bisschen mehr über mein afrikanisches Leben weißt. Seit „Diamani Kouta- New Generation“ uns unterstützt, habe ich weniger Angst. Sie helfen, damit wir uns selbst helfen können. Magst auch du unser Dorf unterstützen, damit noch mehr Menschen Perspektiven für die Zukunft daheim haben können?

Deine Hilfe ist unsere große Chance.

 

Bis hoffentlich bald,

Deine Dana

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