Helfen vor der eigenen Haustüre – Nachbarschaftshilfe leicht gemacht Zeitpolster Bild

Helfen vor der eigenen Haustüre – Nachbarschaftshilfe leicht gemacht

Nachbarschaftshilfe. Ein Wort, das noch vor wenigen Monaten keine große Rolle im Alltag der meisten Menschen gespielt hat. Doch durch die immer noch anhaltende Pandemie sehen wir an immer mehr Häusertüren kleine Zettel mit Texten wie: „Junge Studentin bietet Einkaufshilfe für Ältere!“.

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Hilfe von den eigenen Nachbar*innen kann unheimlich wertvoll sein. Durch die Nähe kann spontan geholfen und in Notsituationen sofort gehandelt werden. Oft aber trauen sich die Menschen nicht. Schämen sich vielleicht, die Hilfe in Anspruch zu nehmen oder haben Angst vor Ablehnung auf der Gegenseite. Daher ist es umso wichtiger, einen Weg zu finden, von dem beiden Seite profitieren und helfen leicht gemacht wird.

Jede Hilfe zählt

Nicht jeder besitzt die gleichen Ressourcen. Es gibt viele Wege, wie man anderen Menschen helfen kann. Der Verein Zeitpolster bietet durch eine Anmeldung zum / zur Freiwilligen an, die Rahmenbedingungen, sowie die zeitlichen und materiellen Ressourcen, an die Hilfseinsätze anzupassen. So kann beispielsweise eine junge Studentin ohne Auto eventuell ein paar Stunden in der Woche bei administrativen Aufgaben am Computer helfen, oder auch nur Gesellschaft leisten. Ein Familienvater mit Auto wiederum kann Fahrdienste übernehmen und Botengänge anbieten. Jeder soll so helfen können, wie es der eigene Alltag erlaubt.

Hilfe ist ein Geben und Nehmen

Das Prinzip von Zeitpolster wird dem Namen gerecht. Durch ihre Hilfe sparen sich alle freiwilligen Helfer*innen ein eigenes Zeitkonto für später an. Was das bringt? Was ein bisschen klingt wie in einem futuristischen Science Fiction Film ist im Endeffekt ein ganz einfaches Prinzip: Für jede Stunde, in der man Nachbarschaftshilfe leistet, bekommt man für sich selber eine Zeitgutschrift. Diese kann man einlösen, wenn man selbst im Alter auf Hilfe angewiesen ist. Somit wird Nachbarschaftshilfe gleichzeitig mit der eigenen Altersvorsorge verbunden.

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Gründe zu helfen

Neben den schon genannten Vorteilen, die beide Seiten von der Arbeit des Vereins haben, gibt es natürlich noch viele weitere:

Gegenseitige Hilfe verbindet Menschen aller Altersgruppen

Freundschaften bleiben meist in derselben oder in ähnlichen Altersspannen. Aber wir können doch so viel von anderen Generationen lernen!

Es ist erwiesen: Helfen tut gut und macht glücklich

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Helfen glücklich macht. Dieser Grund scheint zwar ein wenig egoistisch, das darf er aber ruhig sein. Wir wollen doch alle ein wenig mehr Glück im Leben!

Die gegenseitige Wertschätzung in der Gesellschaft wird gefördert

Die Gesellschaft wird gerade jetzt auf die Probe gestellt. Zusammenhalt ist wichtiger denn je und kann das Leben Einzelner nachhaltig verbessern.

Der persönliche Austausch bringt neue Sichtweisen und Impulse

„Die Jugend von heute!“ Wer hat diesen Satz noch nicht gehört. Es ist fest in der Gesellschaft verankert, sich über die jeweils ältere oder jüngere Generation aufzuregen. Oft liegt das am fehlenden Austausch und Verständnis für die Einstellungen und Lebensstile des jeweils anderen. Durch den vermehrten Austausch bekommt man einen besseren Einblick und kann voneinander lernen!

Ältere Menschen können länger in ihrem Zuhause bleiben

Mit dem Alter wird es immer schwieriger, den Alltag und einfachste Aufgaben im Haushalt zu bewältigen. So wird es schon zu einer großen Herausforderung, den Müll rauszubringen oder Einkäufe zu erledigen. Immer mehr ist man auf die Hilfe von Jüngeren angewiesen, oft bedeutet das den Schritt in ein betreutes Wohnen. Doch das reißt einen aus dem gewohnten Umfeld. Durch Nachbarschaftshilfe können ältere Menschen in ihrem vertrauten Heim bleiben und ihren Alltag trotzdem bestreiten.

Ich bin ein wertvoller Bestandteil einer sozialen Gemeinschaft

Jeder hat sich doch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie man selbst im Alter klarkommen wird. Wenn Nachbarschaftshilfe zu einem festen Bestandteil des Lebens in der Gesellschaft wird, können Generationen voneinander lernen und profitieren.

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